Was einen schönen Morgen ausmacht

Ein schöner Morgen…

Heute war ein schöner Morgen. Fangen wir mit gestern an… Da beginnt der wundervolle Morgen nämlich.

Telle, meine beste Freundin, haben wir gestern von ihrer Wohnung abgeholt. Sie sollte dieses Wochenende bei mir verbringen.  Wir hatten gestern einen tollen Spaziergang & (um das ganze zu verkürzen) sind wir ziemlich früh ins Bett gegangen. Von der Schule gepeinigt & heillos übermüdet. Ich erzählte Telle das wir ausschlafen sollten.

Und damit begann der tolle Morgen.

Früh  (okay, es war mittlerweile so gegen Neun Uhr) stand die liebe @Tellemannfrau auf, als ob sie das Frühstück gerochen hätte. Auch ich wachte auf, sie sah mich an und sagte:

„Neiiin! Du musst weiter schlafen!“

Ein Wort und ein Satz, mehr brauchte es nicht um sie wieder heiraten zu wollen.

Also drehte ich mich wieder um und schlief beruhigt weiter. Obwohl Telle sogar nochmal rein kam. So  gegen zehn Uhr war ich ausgeschlafen. Ich wachte auf und hatte keinen Bock aufzustehen. 

Also las ich.

Und ich las.

Und las.

Und las.

Und dabei verflog die Zeit.

Irgendwann kam Telle wieder in mein Bett.

„LUU! Du musst aufstehen.“

Jeden anderen hätte ich bei diesem Satz erschlagen. Aber in diesem Moment lächelte ich einfach nur seelig. Das war einer der schönsten Augenblicke unserer Freundschaft. 

Telle öffnete mein Dachrollo und die Sonne schien sanft zu mir herein. Dann öffnete meine beste Freundin das Fenster. Frische Luft wehte herein. Es roch nach Blumen und Frühling…

Nein, das ist jetzt nicht schnulzig! Es war wirklich so! Heute ist wahnsinnig schönes Wetter!

Dann packte sie sich neben mich und erzählte mir das sie gemeinsam mit meiner Familie gefrühstückt hatte, mit dem Hund Gassi war  und das ein Typ sie beim Gassi gehen angeflirtet hatte. 

Selbst jetzt schmunzele ich noch darüber. Sie wusste nicht mal wie er aussah, bzw hatte es sich nicht mal gemerkt. Aber er hatte sie angeflirtet. Das war natürlich wichtig. Hätte ich sein können.

Dann sind wir aufgestanden und während ich gefrühstückt habe, hatte sie mit meinem kleinen Bruder Minecraft gespielt.

Wie mir dabei das Herz aufgegangen ist, könnt ihr euch nicht vorstellen.

Mittlerweile ist es Mittag und ich sitze immernoch im Schlafanzug rum, gehe nachher mit Telle spazieren, habe gerade Kuchenteig vor die Nase gesetzt bekommen (es war nicht geplant das zu schreiben, aber es ist eben wirklich passiert), ich muss weder nervige Kommentare vom Mitschülern ertragen; noch mich mit Problemen auseinander setzen UND ich kann einfach hoch gehen und Telle knuddeln.

Ein perfekter Morgen, mit einem perfekten Tag im Anschluss. 

Was gibt es schöneres?

Hattet ihr auch schon mal so einen perfekten Tag? Schreibt es in die Kommentare.

Das wars von mir!

Tüllülü, eure Lu!

PS: Ich habe nun schon eine ganze Weile nicht mehr gebloggt und das tut mir leid. Unser Projekt mit der Liste ist zwar nicht eingeschlafen, aber bis jetzt hatte ich einfach noch keine Zeit die abgearbeiteten Punkte aufzuschreiben. In der Zeitspanne vom letzten Blogeintrag bis hier hin ist viel passiert. Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen. Ich habe mit zum Ziel gesetzt jetzt öfter zu bloggen. Ich hoffe bis bald! :3 

Erste Ergebnisse: DIE LISTE

Jaaa… Ich weiß! Ich bin spät dran. Aber dafür werde ich noch weitere Beitrage zusätzlich veröffentlichen, weil (und jetzt komm’s) Telle und ich haben uns schon öfter getroffen seit diesen einen Mittwoch.

Und jetzt mein Geständnis:
Wir haben an diesem Mittwoch gleich zwei Dinge getan.

Einmal die Nummer 54 (Zusammen in Telles Lieblingscafé gehen) und dann noch die Nummer 80 (In die Reiche gehen).

Das Ergebnis lief in etwa so ab:

Eigentlich wollten wir uns nur treffen und dann hieß es:

Ey! Was wollen wir dann eigentlich machen?!

Und so einigten wir uns Nummer 54 abzuarbeiten.
Jedoch kam es ein wenig anders als geplant. Denn Prinzessin kam mit.

Für die die es nicht wissen, und das dürften alle sein, Prinzessin ist der kleine Bruder von Telle.
Das mit dem Spitznamen ist so eine Art Gag zwischen uns. Er nennt mich Lullipupp.
Jedenfalls wollen Prinzessin und Telle an einen Tischkickerwettbewerb in Lu teilnehmen.
Also wollte Prinzessin noch mit Telle in die Reiche, wo ein Tischkicker steht, einfach nur um zu üben.

Doch ich wollte diesen verdammten Punkt mit Telles Lieblingscafé nicht aufgeben, also gingen wir da zuerst hin.

Schön gemütlich war es dort. Es hat mich ein wenig an einen Ort erinnert, wo sonst nur coole Leute hingehen. Ich habe mich richtig fame gefühlt.
Wir drei bestellten alle einen Chai Tea und ich noch Orangensaft mit Vanilleeis, weil Telle gesagt hat es schmeckt wahnsinnig gut.
(Gut hat es auf jedenfall geschmeckt. Probiert das mal!)
Mein Chai war einfach nur: Kussmund!!!!!
Ein gutes Café.
Nachdem wir bezahlt hatten gingen wir raus und dann… dann sehen wir einfach Marie! Marie, unsere kleine Fotokünstlerin!

War cool und ich musste sie einfach erwähnen und angeben. Hehe ^^

Also haben wir noch kurz gequatscht bis Prinzessin rumgequengelt hat er wolle los.
Marie musste eh weiter. Auf gings also zur Reiche, wieder zu dritt.
Danach lief irgendwie nicht mehr viel. Wir stritten uns, wer denn nun nach dem Tischkickerball fragt (ich war die Dumme) und dann spielten wir Tischkicker, wo Telle und Prinzessin meine wirkliche Begabung herausfanden. Nämlich die Verpeiltheit einen Ball zu treffen.
Doch irgendwann schaffte ich ein Tor (Telle war in diesem Augenblick, welcher mein Leben noch nachhaltig geprägt hatte, natürlich auf Toilette), also freue ich mich wahnsinnig. Ich meine: Tor! Von mir! Krass… Doch irgendwann hört mein Rumgehüpfe auf. Meine Prinzessin lacht mich eiskalt aus! Und dann versucht er mir auch noch weißzumachen, es zähle nicht, er hätte ja nicht mal berührt. Doofi! Natürlich musste er ja Recht haben. Die Welt ist so ungerecht! Glaubt es mir.
Irgendwann gesellte sich ein Schwarm Jungs.

(Ja! Jungs!)

zu uns.

Sie spielten mit uns und irgendwann spielten wir in Teams, wobei mein Partner schnell, sehr schnell, begriff das wir dieses Spiel haushoch verlieren würden.
Zum Schluss war er richtig super! Ähhh… ich meine wir… wir waren richtig super…

*schreiend weg laufend und dabei schreiend: Alles Prinzessins Schuld!*

Man merkte das die Jungs Profis waren.

Tsss… immer diese unfähigen blinden *Autokorrektur* (das auch, aber zurzeit nicht wichtig) blonden Etwase, die wirklich blond sind. Das sind die schlimmsten. *hust* *ICH* *hust*

Der Tag endete damit das wir uns am Bahnhof verabschiedeten und frohlockend (nicht) auf den Bus und den Zug wartend da standen und am Handy saßen. (Eigentlich wäre das eine gute Möglichkeit gewesen um den Blogeintrag zu schreiben. Hmmm….)

STEHEN UND SITZEN SIND DASSELBE!!! (Nachträglich nicht von mir geändert, weil zu faul uns so…)

Sooo… Das wars von mir erstmal. Ich schreibe das andere Zeug (Autokorrektur wollte ‚Teig‘ daraus machen, warum auch immer) irgendwann morgen… oder übermorgen… oder… Ach lasst euch doch einfach überraschen!

Ich schlage schlafe jetzt. Gute Macht Nacht!

Gedanken und Gefühle

Ich weiß, ich weiß. Eigentlich sollte schon lange die Punkte der Liste erscheinen, aber: Kennt ihr das nicht auch? Ich müsst was machen & deswegen tut ihrs nicht.

Telle und ich haben schon viele Sachen, während dieser langen Zeit gemacht. Also kommt bald viel Lesestoff, aber jetzt nicht. Denn jetzt muss ich mir was von der Seele reden, was mich irgendwie belastet.

Alsooo…
Letztens war ich auf einer Party… und da war ein super süßer Typ. Jaaa… ihr könnt euch denken, dass ich ihn toll fand.
Jetzt, und auch schon nach der Party, hatte ich jedoch einfach nur das Gefühl ihm auf die Nerven zu gehen.
Deswegen schreibe ich ihm auch nicht weiter. (Eine sichere Methode übrigens um Jungs los zu werden.)
Passte ja auch gerade so gut zum Thema.

Meine Eltern sagen immer ich sei hübsch (eigentlich ihre Aufgabe, wegen Erziehung und so), aber an irgendwas muss es doch liegen! Vielleicht ist es einfach meine Art, wie ich mich gebe, dass ich zu laut bin, zu aufdringlich, zu gesprächig, dass ich kein Geschmack habe – was Klamotten angeht- oder ich bin den Jungs wirklich einfach zu fett, was ich allerdings nicht glauben will, weil ich einfach nicht wahrhaben will, dass Jungs, oder Menschen allgemein (denn es sind nicht nur Jungs), so oberflächlich sind.

Vielleicht suche ich mir auch immer die Falschen zum vergucken aus.
Vielleicht einfach immer die Typen, die nicht in meiner Liga spielen.

Habt ihr auch sowas schon erlebt? Solche Gedanken, solche Gefühle?

Bestimmt. Und wenn nicht, sagt es keinem. Sonst fühle ich mich noch schlechter als ohnehin schon.

Ich gehe jetzt gleich schlafen. Gute Nacht Hasi’s!

Eltern…

Ist euch mal aufgefallen, dass Eltern immer Recht haben? Egal, ob sie nicht Recht haben. Sie sind die Erwachsenen. Sie haben die Erfahrung.

Jaja… Sie sind wahrscheinlich so alt wie die Dinosaurier!

Ständig wissen sie alles besser.

Was ich besonders schlimm finde, ist das mangelnde Verständnis. Mal angenommen irgendetwas ist bei euch anders als bei anderen.
Ihr fühlt euch ohnehin schon anders, einfach weil ihr Teenager seid & mit euren Hormonen zu kämpfen habt.
Eure Eltern müssten nun eigentlich die Personen sein, die euch auffangen.
Sie müssten eigentlich diejenigen sein, die euch erklären dass ihr nicht abnormal seid.
Das jeder Mensch seine eigene Macken hat.

Genau das ist das was ich erwartet habe als ich meinen Eltern von meiner Brotbüchsenphobie erzählt habe.

Ich weiß das mag jetzt echt komisch klingen. Und ihr denkt euch jetzt so:

What?! Die hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank!

Aber es ist so.
Und ich fühle mich echt komisch, wenn ich es offen zugebe.
Doch wieso sollte ich sowas nicht zugeben? Diese Eigenart gehört nun mal zu mir.

Ich finde Brotbüchsen einfach eklig. Auch vor andere Plastikteile eklige ich mich, aber vor Brotbüchsen habe ich regelrecht Angst. Mir wird schlecht wenn ich sie anfassen muss. Meistens renne ich dann sofort zum Waschbecken und schrubbe mir meine Finger wund und ich finde es immer noch eklig.

Aber zurück zu dem eigentlichen Thema. Meine Eltern können sich das einfach nicht vorstellen.
Das ich als kleines Kind auch aus Brotbüchsen gegessen habe und ich mich nicht geekelt habe, trägt nicht gerade zu meiner Glaubwürdigkeit bei.
Und weil meine Eltern sich das nicht vorstellen können, finden sie es lächerlich.

Anscheinend liegt es in der Natur des Menschen, dass wir Dinge belächeln die wir nicht so empfinden oder einfach nicht verstehen.

Das ganze ist ja noch alles in Ordnung. Sie müssen mich nicht verstehen.
Aber das was verletzend ist, sind ihre Späße und Sticheleien. Sie meinen es nicht böse, es ist lustig gemeint… und doch verletzt es mich ungemein.

„Du kannst doch nicht Angst vor Brotbüchsen haben. Sowas geht nicht. Was ist denn wenn die Macher von Nutella, Nutella in Plastiktuben machen? Wegen Sparmaßnahmen? Isst du dann kein Nutella mehr? Vielleicht sollten wir da mal anrufen und denen Bescheid geben, dann wirst du wenigstens nicht dicker.“

Mittlerweile sollte ich gegen solche Sprüche immun sein. Schließlich bin ich mit solchen Sprüchen aufgewachsen.

Ihr denkt jetzt sicherlich: Boah ist das hart sowas von seinen Papa zu hören.
Aber ich kann euch versichern, dass das nicht böswillig gesagt wurde. Letztendlich verstehen sie mich einfach nur nicht richtig & machen sich Sorgen. Ich weiß das sie mich lieben…

Mein Fell sollte so dick sein. Aber es ist es nicht. Nicht dick genug. Ich ärgere mich über sowas und ich bin auch traurig darüber.

Heute beging ich den Fehler meinen Eltern versuchen zu erklären, wieso das so ist.

„Klar weiß ich dass das ein Kopfsache ist.
Nein, ich mag Brotbüchsen halt einfach nicht.
Irgendwann werde ich euch beweisen, dass das anerkannt ist.“

Der letzte war am Ende der Diskussion & kindlicher Trotz meinerseits.
Aber ich kann es auch wirklich nicht lassen, es meinen Eltern versuchen schmackhaft zu machen.
Mein kleiner Bruder hat da keine Probleme. Er ist nur etwas faul und manchmal etwas übellaunig, aber sonst ein kleiner süßer, sonniger Kerl, der jeden um den Finger wickeln kann. So auch meine Eltern. Kennt ihr sicherlich.
Ich will einfach nicht verstehen, wieso sie mich nicht ernst nehmen können. Alles was ich versuche um sie stolz zu machen, geht nach hinten los. Selbst wenn ich mein Zeil erreicht habe, finden sie noch ein Ecke wo ich besser sein könnte.

Alle finden meine Eltern cool. Sie verstehen mich in vielen Gebieten, erlauben mir Alkohol zu trinken, erlauben dass ich mich aus probieren darf… und so weiter und so fort.
Dafür bin ich aber auch brav. Ich halte mich an ihre Regeln, zwar mir öfteren Diskussionen, aber trotzdem halte ich mich daran. Ich bin versuche gut in der Schule zu sein, gebe mich höflich und freundlich, so wie ich erzogen worden bin, und habe bis ich 12 war immer schon um 6 zuhause sein müssen. (Geburtstagsfeiern ausgeschlossen & manchmal durfte ich auch bei meiner besten Freundin ’ne Stunde länger bleiben…)

Fakt ist: Meine Eltern regen sich ständig darüber auf, dass ich mich zurückziehe und die meiste Zeit in meinem Zimmer verbringe. Vielleicht sollten sie sich mal fragen: wieso?

Um es nochmal zu unterstreichen (nicht das sich jemand wieder angegriffen fühlt): Ich habe meine Eltern trotzdem lieb & jeder Mensch hat so seine Fehler.

Und da seht ihr es. In diesem klitzekleinen Moment habe ich erwachsener als sie reagiert. Denn ich akzeptiere sie so wie sie sind und lache sie auch nicht aus, für etwas, was zu ihnen gehört.

Doch nicht so allwissend, was?!

Ich musste das einfach loswerden, denn das Schreiben ist die mir beste Möglichkeit es zu verarbeiten. Vielleicht kennt ihr sogar mein Problem? Klar, nicht mit derselben Angst.
Aber vielleicht mit was anderem?

Schreibt es in die Kommentare.

Das wars von mir heute.
Tüllülü
Eure Lu

Bananen sind krumm! Tatsache.

Ihr kennt sicherlich diese Momente am Telefon wo ihr einfach nur keinen Bock mehr habt zu reden & krampfhaft nach einer Ausrede sucht um das Gespräch zu beenden.

Schon komisch wie das Leben spielt. Ich finde es furchtbar zu telefonieren, es ist tierisch langweilig & nervenaufreibend & komplett unnütze. Klar, gibt es auch praktische Situationen. Aber kann man nicht sagen was man will & dann einfach auflegen? Wozu braucht man diesen unützen Smalltalk mit den Fragen “

„Wie geht es dir?“ und „Was machst du gerade?“

Das interessiert eh kein Mensch.

Die einzige wirkliche Person mit der ich telefonieren kann, ist Telle. Was echt seltsam ist. Wir machen verschiedene Sachen, sagen verschiedene Dinge und uns wird nie langweilig dabei. Sie ist auch der Grund weshalb ich diesen Blogeintrag mache. Sicherlich habt ihr euch schon bei dem Titel gewundert.

Telle wollte unbedingt einen Blogeintrag und als mir nichts einfiel was ich schreiben könnte, meinte sie, ich solle über Bananen schreiben.

Problem ist jetzt: Ich habe keine Ahnung von Bananen.

Ich weiß das Bananen lecker & krumm sind. Es gibt grüne, gelbe und braune Bananen. Ich persönlich esse die grünen am liebsten. Allein schon wegen der schönen Farbe. Die gelben Bananen sind auch okay, aber was gar nicht geht sind die braunen.

Die braunen sind meiner Meinung nach eklig und absolut ungenießbar. Selbst wenn die gelben Bananen auch nur braune Stellen haben, rühre ich sie nicht an.

So… Bananen sind krumm und eine Obstart. Ich bin zur Abwechslung mal nicht gegen Bananen allergisch und sie stammen aus wärmeren Gebieten. Sie wachsen nicht in Deutschland. Schade eigentlich.

Ich weiß dass das ganze nicht wirklich informativ war, aber das ist mir egal. Ihr lest das schließlich freiwillig.

Apropos freiwillig…
Hier mit warne ich alle vor meinem Gedankenmüll.
Ich betone, ich rede sehr viel Quatsch.

Also lest ihr hier auf eigene Gefahr, Leute!

So, damit verabschiede ich mich. Nächste Woche Mittwoch sehen Telle und ich uns wieder. Das erste Mal seit wir die Liste angefertigt haben. Mal sehen was wir machen. Lasst euch überraschen!

Hier riecht es nach Schnitzel. Hmmmm… Mama kocht. Ich kriege jetzt schon richtig Hunger. Ey! Ich kann wieder riechen! Geil.

Tüllülü! Eure Lu

Passende Freunde – Hä?!

Komisch, wenn man das so formuliert. Passt da nicht besser beste Freunde oder einfach nur Freunde? Nein. Und ich sage euch auch wieso: Beste Freunde sind nicht immer passend. In meinem letzten Blogeintrag hab ich einen kleinen Einblick in meine Freundschaft mit meiner jetzigen besten Freundin Telle gegeben. Penis. (Sie wollte ihr Kommentar auch dazugeben.)

Ich glaube sie ist die erste richtige Freundin – oder auch passende Freundin.

Davor hatte ich natürlich auch beste Freunde. Aber da hat es einfach nicht gepasst. Die Chemie hat nicht gestimmt, wie man so schön sagt. Zum Beispiel bei meiner letzten besten Freundin. Nennen wir sie mal Mary. Die erste Zeiten mit Mary waren sehr schön. Wir hatten allen möglichen Spaß & dann fing sie an sich zu verändern. Sie kam volles Rohr in die Pubertät. Klar, das ist normal und auch nicht schlimm, aber wie das passierte ging mir auf den Senkel. Plötzlich war nur noch Jungs von Interesse und Mary spielte sich immer mehr in den Vordergrund. Das sie plötzlich alle Aufmerksamkeit hatte war nicht ihre Schuld. Sie war/ist klug und hübsch. Doch diese ganze Aufmerksamkeit stieg ihr zu Kopf. Schon vorher war sie immer ein bisschen eitel gewesen und so kam es das sie immer mehr das Sagen in unserer Freundschaft übernahm.

Bis dato fiel es mir nicht einmal auf. Doch als ich dann meinen ersten Freund bekam, war es als würde ich aus allen Wolken fallen. Ihre erste Reaktion war nämlich: „Was?! Aber ich wollte doch vor dir meinen ersten Freund haben!“

Unsere Freundschaft wurde von ihr als nur eine Art Wettbewerb angesehen. Wenn sie mit den Fingern schnippste, musste ich tanzen. Und sie war um ein gutes Jahr jünger als ich!

Okay, genug aufgeregt. Vielleicht äußere ich mich dazu ein anderes Mal.

Fakt ist: Ich habe zum Schluss Mist gebaut und das hat die kaputte Freundschaft endgültig beendet. Zwischen uns hat es einfach nicht gepasst. Wir waren grundverschieden.

Meiner Meinung nach ist die wahre Freundschaft eine passende Freundschaft, um mal wieder auf das eigentliche Thema zurückzukommen. Doch was macht es, dass es passt?

Hier sind ein paar Tipps von meiner Seite aus, ganz von meinen Erfahrungen abhängig:

  • man kann zueinander ehrlich sein, egal um was es geht & das bezieht sich auf beide Seiten
  • man ist nicht beleidigt sobald der andere seine ehrliche Meinung äußert
  • man kann zusammen Spaß haben & viel lachen
  • man steckt sich immer bei der anderen mit guter Laune an, wenn man gerade nicht so gut gelaunt ist
  • man macht sich Sorgen um den jeweils anderen
  • man ist aufrichtig zueinander
  • man kann sich alles erzählen, egal wie peinlich es ist
  • man rettet sich gegenseitig in miesen Situationen, versucht es zu mindestens
  • man kann bei wirklich besonderen Situationen auf den jeweils anderen zählen
  • man unterstützt sich gegenseitig
  • man freut sich aufrichtig für den jeweils anderen
  • man gönnt dem anderen tolle Erlebnisse & hält sich ab und zu auch mal zurück
  • man drängt den anderen zu nichts, bietet aber trotzdem Hilfe an
  • man hört aufmerksam bei Problemen zu & versucht sie gemeinsam zu lösen
  • wenn man ein Problem mit den anderen hat, kann man es in Ruhe ansprechen und man sucht gemeinsam nach einer Lösung
  • man hat wenigstens ein paar Gemeinsamkeiten & ist nicht grundlegend verschieden, so dass man eine Grundbasis für gemeinsame Erlebnisse hat

Das ist meine persönliche Erfahrung. Und? Passt eure Freundschaft? Schreibt es in die Kommentare. Ich sage Tüllülü! Bis dann! Lg eure Lu

PS: Im nächsten Blogeintrag wird wahrscheinlich der erste Punkt von Telle´s und meiner Liste abgearbeitet. Das Ergebnis werdet ihr ja dann sehen. Ich freu mich schon darauf.

Die Liste

Ja, die Liste… Warum ich immer diese abgefuckten Themen nehme, weiß ich auch nicht. Oder doch: ES MACHT VERDAMMT VIEL SPASS!!! Telle und ich haben eine Liste gemacht mit 101 Aufgaben. Wir versuchen diese abzuarbeiten, allerdings wird das individuell geschehen & das Ergebnis werde ich online auf diesem Blog stellen, von jedem einzelnen Punkt. Manchmal wird es klappen, manchmal nicht. Aber hey! Ihr werdet live dabei sein wie wir uns für euch zum Deppen machen. Das ist die Liste:

  1. Zahnpastaschlacht
  2. Jeden Satz mit „Nein, danke“ beenden (ein Tag lang)
  3. Fenster aufreißen & brüllen wir seien schwanger
  4. Uns schminken wie Tussis & dann draußen rumlaufen
  5. Selfies machen & versuchen dabei hübsch auszusehen
  6. Uns als Gothics verkleiden
  7. Wildfremde Typen anflirten
  8. Smoothies – Challenge nachmachen
  9. Candy – Challenge / DAS Kindertrauma
  10. Wer würde eher…? – Challenge
  11.  Schlafen
  12. Mit dem Skateboard die Straße runterfahren
  13. Plakate für Lu´s Babysitting anfertigen
  14. Modenschau machen
  15. Zusammen shoppen gehen
  16. Zusammen backen
  17. Zusammen kochen
  18. Wellnesstag machen
  19. Wahrheit oder Pflicht in einem kleinen Kreis spielen
  20. Eine Party schmeißen
  21. Eine andere Party rocken
  22. Irgendeine Person sehr verarschen
  23. Ängste überwinden
  24. Ganz viel Eis essen
  25. Einen Tag nichts essen
  26. Eine „Ein Wochendiät“ durchhalten
  27. Eine Wasserwoche starten
  28. Einen FlashMob in aller Öffentlichkeit starten
  29. Eine Wasserschlacht machen
  30. Einen Tag lang Prinzessin spielen
  31. Ein Tag lang ein Hund sein
  32. Über Politik diskutieren, obwohl wir keine Ahnung haben
  33. Konzert besuchen
  34. Konzert schmeißen
  35. Karaoke auf einer Party vor anderen Leuten machen
  36. Peinlich auf einer Party tanzen
  37. Luki die Hose runterziehen
  38. Pickel ausdrücken!
  39. An’s Meer fahren
  40. Nackt schwimmen
  41. Muscheln suchen
  42. Eine Collage basteln
  43. Gegenseitig Portraits auf Leinwände malen
  44. Ein Tag Serien suchten
  45. Haare färben
  46. Ein Tag lang Schwestern spielen
  47. Ein Tag lang den Superheldenfavoriten spielen
  48. Ein Tag lang schweigen
  49. Ein Tag lang jeden „Grant Gustin“ nennen
  50. Gegenseitig für den anderen shoppen gehen
  51. Zusammen Geld verdienen
  52. Familienstammbäume zeichnen
  53. Versuchen Tschechisch zu sprechen
  54. Zusammen in Telle´s Lieblingscafe gehen
  55. Pakete machen
  56. Laut draußen singen
  57. Partnerfotoshooting mit Marie machen
  58. Zelten
  59. Ein Tag die jeweils andere sein
  60. Zosche überreden ihn zu schminken
  61. Leuten Postkarten schicken
  62. Einmal für die Schule aufbrezeln
  63. Versuchen richtig zu tanzen
  64. Mindestens drei Jungen mit „Ich mag dich“ anschreiben (REGEL: Schreiben sie nicht schon am selben Tag zurück, zählt es nicht.)
  65. Im Bikini ins Schwimmbad gehen
  66. Zusammen nach Telle´s Heimat fahren
  67. Joggen gehen
  68. Klamotten anprobieren, die man niemals in der Öffentlichkeit tragen würde
  69. Etwas andere Yogastellungen ausprobieren (XD)
  70. Versuchen einen Tag lang nicht zu lachen
  71. Luki aufpeppeln
  72. Bei jemanden, den wir kennen, unangekündigt klingeln & dann darauf bestehen Zeit mit ihm zu verbringen
  73. Jemandem eine Packung Kondome schenken
  74. Ben & Jerrys kaufen & essen
  75. Freddie fünf Minuten lang anstarren (REGEL: Wir dürfen ihm nichts sagen.)
  76. Ein Tag lang immer ständig auf Sex anspielen
  77. Herbert in einem Kartenspiel besiegen
  78. Ein dummen Satz über sich (der wahr ist) auf Twitter posten (REGEL: Man muss nicht zugeben, dass der wahr ist.)
  79. Peinliche Klamotten von den Müttern tragen
  80. In die Reiche gehen
  81. Den anderen von der Schule/Arbeit abholen
  82. Ein Tag lang zu allem Ja sagen (REGEL: Nur im Notfall den Konflikt aufklären.)
  83. Ein Tag lang egal was ist lächeln
  84. Eine Woche lang die Hausaufgaben von jeweils der anderen machen (versuchen)
  85. Eine Woche die Klamotten der anderen tragen (REGEL: Unterwäsche natürlich ausgeschlossen & nur in den Ferien.)
  86. Einfach mal faulenzen
  87. Das Spiel „Was stört mich am meisten an dir?“ spielen (REGEL: Dabei absolut ehrlich sein & man darf nicht beleidigt sein.)
  88. Verschiedene Freundschaftstests machen
  89. Hippie sein
  90. Im Regen tanzen, bis man pitschnass ist
  91. An ungewöhnlichen Orten in der Stadt Federball spielen
  92. Alle Sonnenbrillen in einem Laden ausprobieren
  93. Fifty Shades of Grey zusammen bis zum Ende gucken
  94. Mit Chrissi zur Jugend gehen
  95. Eine Woche ohne Süßigkeiten leben
  96. Schick in einem Resturant essen gehen
  97. Schweinetag machen (REGEL: Ohne Besteck essen.)
  98. Alle Rechtschreibfehler korrigieren, die man zugeschickt bekommt
  99. Ein Tag ein Mann sein
  100. Einen unserer Songs auf Youtube veröffentlichen
  101. Flohmarkt machen

 

Tellchen

Hach mein Tellchen!

Sie ist schon sonderbar.

Wahrscheinlich geht es genau deswegen in meinem ersten Blogeintrag um diese Eine.

Sie ist nämlich einzigartig – und das ist nicht nur positiv gemeint.

Ihr denkt euch jetzt sicherlich: WTF?! Soll das hier ein Lästereintrag werden?

Ich kann euch beruhigen: Nein, bestimmt nicht. Denn dieses besagte Tellchen ist meine beste Freundin und ganz ehrlich will ich sie auch nicht mehr in meinem Leben missen. Auf gar keinen Fall! Also falls du das hier liest Telle: Wag es ja nicht aus meinem Leben zu verschwinden!!! Dann komm ich dich besuchen! Und da du mich wahrscheinlich besser als alle sonstigen Menschen kennst, weißt du dass das eine ernste Drohung ist.

So, da das geklärt ist zurück zum Thema:

Telle ist eines der sonderbarsten Mädchen die ich bisher kennen lernen durfte, aber genau deswegen mag ich sie so sehr. Denn sie ist nicht wie andere.

Telle hat in ihrem Leben schon viel durchmachen müssen, muss es immer noch, und doch ist sie stets gut drauf und tritt immer in irgendein Fettnäpfchen, so dass wir uns prächtig amüsieren können.

Sie bringt mich immer zum Lachen auch in den absurdesten Situationen. Ich kann ihr alles anvertrauen und auch immer ehrlich sein. Überhaupt kann ich mich bei ihr immer so geben wie ich wirklich bin und wahrscheinlich ist es genau das was sie zu meiner besten Freundin macht.

Ich hatte schon viele beste Freunde, doch bei keiner war ich Ich selbst.

Ich musste immer irgendwann einmal flunkern, wegen eines Jungens oder einem Outfit, weil sonst diejenigen, die mich ja nach meiner ehrlichen Meinung gefragt haben, beleidigt gewesen wären.

Doch bei Telle sage ich immer alles was mir gerade durch meinen Kopf spukt und sie macht es nicht anders und wir sind uns auch nicht böse deswegen.

Um ehrlich zu sein ist das ganze ein Fettnäpfchenwettbewerb. Wir springen immer abwechselnd – manchmal mit Anlauf, manchmal ohne – in ein Fettnäpfchen und weisen uns dann darauf hin.

Ohne sie bin ich ein eher verschlossener Mensch. Mir ist öfter was peinlich oder auch nur unangenehm, doch mit ihr ist mir fast nichts peinlich, denn wir sind beide peinlich und sind sogar stolz drauf!

Auch ziehen wir uns immer gegenseitig auf. Ich finde sowas gehört einfach zu einer Freundschaft dazu. Man muss sich auch mal lustig über den jeweils anderen – so lange es nicht wirklich böse gemeint ist – machen und damit meine ich BEIDE.

Ja, mein Tellchen ergänzt mich perfekt. Das was ich nicht kann, kann sie und was sie nicht kann oder mag, kann ich.

Zusammen sind wir Chaos und das ist toll so!

Ich hab dich lieb Tellchen!

Ich hoffe, ihr habt auch so eine Person und wenn nicht: Nicht so schlimm! Beste Freunde findet man überall. Doch gebt Acht: Nur die passenden Freunde sind richtige Freunde!

Jetzt fragt ihr euch: was ist der passende Freund? Das lest ihr (vielleicht) in meinem nächsten Eintrag. (Meiner Meinung nach.)

Tüllülü, ihr Lieben! Bis zum nächsten Mal!